Chaos-Wochenende in Stuttgart: Raser, Schläfer und Einbrecher halten Polizei auf Trab
Gerfried ThiesChaos-Wochenende in Stuttgart: Raser, Schläfer und Einbrecher halten Polizei auf Trab
Mehrere Verkehrsunfälle und ein Einbruch hielten die Polizei am Wochenende in der Region Stuttgart in Atem
Ein 22-jähriger Raser, ein 20-jähriger Autofahrer, der am Steuer einschlief, sowie ein 15-jähriger Radfahrer, der gegen Verkehrsregeln verstieß, verursachten separate Unfälle. Unterdessen wurde ein Geschäft in der Katharinenstraße zwischen Samstag und Montagfrüh aufgebrochen – die Täter entwendeten Bargeld.
Am Sonntagmittag missachtete ein 15-jähriger Radfahrer an der Kreuzung Mesnerwiesenstraße/Kreuzstraße in Filderstadt die Vorfahrt. Bei dem Zusammenstoß zog er sich leichte Verletzungen zu und wurde nach einer Erstversorgung durch Rettungskräfte von Angehörigen mitgenommen. Die Polizei stellte bei ihren Ermittlungen Anzeichen für Alkohol- und möglichen Drogenkonsum fest.
Ein 20-jähriger Autofahrer verursachte in den frühen Morgenstunden des Sonntags an der Einmündung Ulmer Straße/Traubenstraße in Wendlingen einen Unfall, nachdem er am Steuer eingeschlafen war. Über mögliche Verletzungen oder den genauen Schaden liegen keine weiteren Angaben vor.
Am Montagmorgen wurde ein 22-Jähriger auf der B 27 in Richtung Stuttgart mit überhöhter Geschwindigkeit kontrolliert. Beamte maßen mit seinem Ford Focus RS fast 200 km/h in einer 120er-Zone. Auf die Aufforderung zum Anhalten reagierte er zunächst nicht, bevor er schließlich stoppte. Der Vorfall wird noch geprüft.
Ebenfalls am Wochenende brach ein Einbrecher in ein Geschäft in der Katharinenstraße ein. Zwischen Samstag, 15 Uhr, und Montag, 7.20 Uhr, hebelte der Täter die Eingangstür auf und stahl Bargeld. Die Ermittlungen laufen – bundesweit ist die Zahl der Einbrüche rückläufig: von etwa 166.000 Fällen im Jahr 2019 auf rund 87.000 im Jahr 2024.
In einem weiteren Fall verlor ein junger Fahrer eines Mercedes C-Klasse an einem nicht genannten Ort die Kontrolle über sein Fahrzeug. Bei einer zu weit genommenen Kurve kam er von der Fahrbahn ab, beschädigte auf einem Privatgrundstück ein Verkehrsschild sowie ein Betonfundament und musste seinen Führerschein sofort abgeben. Der Schaden am Fahrzeug wird auf etwa 10.000 Euro geschätzt.
Die Vorfälle zeigen eine Mischung aus rücksichtslosem Fahrverhalten, Verkehrsverstößen und Eigentumsdelikten in der Region. Die Behörden ermitteln in allen Fällen weiter. Dem Raser und dem minderjährigen Radfahrer drohen rechtliche Konsequenzen, während der Einbrecher von der Katharinenstraße noch flüchtig ist.






