Chaos nach dem Hörzu-Rosenmontagsumzug: Gewalt, Waffen und Jugendkrawalle in Böblingen
Gerfried ThiesChaos nach dem Hörzu-Rosenmontagsumzug: Gewalt, Waffen und Jugendkrawalle in Böblingen
Rund 10.000 Menschen versammelten sich am 16. Februar 2026 in Böblingen zum Hörzu-Rosenmontagsumzug. Während die Veranstaltung selbst reibungslos verlief, kam es im Anschluss zu einer Reihe von Straftaten und Ausschreitungen. Die Polizei meldete mehrere Vorfälle mit Gewalt, Waffen und Verstößen gegen die öffentliche Ordnung.
Der erste schwere Zwischenfall ereignete sich um 14:20 Uhr, als ein unbekannter Angreifer einen 17-Jährigen mit einer Rauchbombe traf. Das Opfer erlitt leichte Verletzungen, musste aber nicht im Krankenhaus behandelt werden.
Bis 16:20 Uhr beleidigten vier Tatverdächtige im Alter von 15 und 16 Jahren mehrere Polizeibeamte. Zudem wurden ein 16-Jähriger, der einen Schlagring bei sich trug, sowie ein 18-Jähriger mit einem Klappmesser festgenommen.
Bei routinemäßigen Kontrollen deckten die Beamten weitere Verstöße auf, darunter ein Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz und 16 Fälle von Jugendschutzvergehen. Zudem gab es Meldungen über Sachbeschädigung, Beleidigungen, schwere Körperverletzung und Störungen der öffentlichen Ordnung.
Etwa 40 Polizeikräfte waren im Einsatz, um die Lage zu kontrollieren, als sich die Vorfälle häuften. Trotz der Ausschreitungen behielten die Behörden die Situation den ganzen Abend über im Griff.
Der Umzug selbst verlief ohne größere Probleme, doch im Anschluss nahm die Kriminalität deutlich zu. Die Ermittlungen der Polizei zu den Vorfällen laufen noch, mit Anklagen ist gegen die Beteiligten wegen Körperverletzung, Waffenbesitzes und Verstößen gegen die öffentliche Ordnung zu rechnen.






