CDU fordert Bürokratieabbau: Linnemanns Drei-Punkte-Plan für die schwächelnde Wirtschaft
Gerfried ThiesCDU fordert Bürokratieabbau: Linnemanns Drei-Punkte-Plan für die schwächelnde Wirtschaft
CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann hat einen Drei-Punkte-Plan vorgelegt, um die Belastung für die schwächelnde deutsche Wirtschaft zu verringern. Er betont, dass die Vorschläge den Staat keinen Cent kosten würden, aber politischen Willen der Koalition erforderten, um umgesetzt zu werden.
Kernstück von Linnemanns Plan ist die Abschaffung des deutschen Lieferkettengesetzes. Stattdessen soll es durch einheitliche EU-weite Regelungen ersetzt werden, was seiner Ansicht nach vor allem kleinen und mittleren Unternehmen Entlastung bringen würde. Anstelle strenger Dokumentationspflichten schlägt er ein System mit weniger bürokratischem Aufwand, aber schärferen Kontrollen und echten Sanktionen bei Verstößen vor.
Zudem fordert er einen dreijährigen Stopp für alle Dokumentationspflichten von Unternehmen. Ein weiterer zentraler Punkt ist die sofortige Aussetzung veralteter papierbasierter statistischer Meldungen, bis digitale Alternativen verfügbar sind.
Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion wird bei einer Strategieklausur am Dienstag neue Maßnahmen zur wirtschaftlichen Entlastung finalisieren. Linnemann unterstrich, dass diese Schritte ein deutliches Signal für mehr Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands setzen würden.
Linnemanns Vorschläge zielen darauf ab, Bürokratie abzubauen, ohne die Kontrollen zu lockern. Sollten die Pläne umgesetzt werden, würden sie Unternehmen kurzfristig entlasten und langfristig die Effizienz steigern. Ob die Maßnahmen vorankommen, hängt nun von der Reaktion der Ampelkoalition ab.






