Carl Zeiss Meditec streicht bis zu 1.000 Jobs – radikale Umstrukturierung nach Umsatzrückgang
Hans-Josef BeckmannCarl Zeiss Meditec streicht bis zu 1.000 Jobs – radikale Umstrukturierung nach Umsatzrückgang
Carl Zeiss Meditec, eine Tochter des deutschen Technologiekonzerns Zeiss, plant weltweit bis zu 1.000 Stellen abzubauen. Der Schritt ist Teil eines umfassenden Umstrukturierungsprogramms, mit dem die Profitabilität nach einem Umsatzrückgang gesteigert werden soll. Die Maßnahmen werden das Unternehmen in den nächsten drei Jahren bis zu 150 Millionen Euro kosten.
Die Stellenstreichungen folgen auf eine schwächere Marktlage und enttäuschende Ergebnisse in zentralen Geschäftsbereichen. Zeiss verzeichnete einen Rückgang des Gesamtumsatzes um 5,7 Prozent, wobei insbesondere die Sparten Augenheilkunde und chirurgische Mikroskope unter den Erwartungen blieben. Diese Entwicklungen zwingen das Unternehmen nun zum Handeln.
Um die Ertragskraft zu stärken und künftiges Wachstum zu fördern, will Zeiss Teile seiner Produktion in Länder mit niedrigeren Lohnkosten verlagern. Zudem sollen unrentable Produkte schrittweise eingestellt und die Geschäftsprozesse effizienter gestaltet werden. Die am stärksten betroffene Tochter Carl Zeiss Meditec treibt die Restrukturierung voran, um die Wettbewerbsfähigkeit durch mehr Effizienz und Innovation zu erhöhen.
Das Umstrukturierungsprogramm wird in den kommenden drei Jahren umgesetzt. Obwohl Stellenabbau unvermeidbar ist, plant das Unternehmen, die eingesparten Mittel in Wachstum und technologische Weiterentwicklung zu reinvestieren. Insgesamt sollen bis zu 1.000 Arbeitsplätze weltweit gestrichen werden, wobei Kosten von bis zu 150 Millionen Euro anfallen. Ziel ist es, die finanzielle Stabilität zu sichern und gleichzeitig weiter in Innovation zu investieren. Die Änderungen betreffen vor allem Carl Zeiss Meditec, das sich von den jüngsten Rückschlägen erholen muss.






