Bundeswehr erwartet mehr Tierversuche für militärische Forschung trotz Tierschutzregeln
Gerd BuchholzBundeswehr erwartet mehr Tierversuche für militärische Forschung trotz Tierschutzregeln
Das deutsche Verteidigungsministerium hat eine wahrscheinliche Zunahme von Tierversuchen für militärische Forschungszwecke angekündigt. Solche Tests dienen seit Langem dem Schutz und der medizinischen Versorgung von Soldaten der Bundeswehr. Das Ministerium gibt jedoch keine genauen Zahlen bekannt – mit Verweis auf den Bezug zu sensiblen Rüstungsprojekten.
Tierversuche sind seit Jahren fester Bestandteil der Wehrforschung. Sämtliche Experimente unterliegen strengen Tierschutzbestimmungen. Das Ministerium informiert den Bundestag regelmäßig über die verwendeten Tiere sowie die Ziele der Tests.
In den vergangenen Jahren war die Zahl solcher Versuche rückläufig. Nun rechnet das Ministerium jedoch mit einem Anstieg. Verantwortlich dafür sind veränderte Bedrohungslagen, der Ausbau der Streitkräfte sowie laufende Forschungsvorhaben. Auch die aktuelle Sicherheitslage und die Erweiterung militärischer Fähigkeiten spielen eine Rolle.
Das Ministerium wird die Abgeordneten weiterhin über die Wehrforschung unterrichten. Detaillierte Angaben zu den Tierversuchen bleiben jedoch vertraulich, da sie mit geheimen Projekten verknüpft sind. Die erwartete Zunahme der Experimente spiegelt die grundlegenden Veränderungen in der militärischen Ausrichtung Deutschlands wider.






