29 June 2026, 18:44

Bundespolizei droht Ausfall der Körperkameras – Lieferant stellt Unterstützung ein

Bahnhofssicherheit - Bundespolizei droht Mangel an Bodycams

Bundespolizei droht Ausfall der Körperkameras – Lieferant stellt Unterstützung ein

Die deutsche Bundespolizei könnte bald ohne funktionierende Körperkameras dastehen. Der aktuelle Lieferant plant, die Unterstützung einzustellen – und hinterlässt damit Beamte ohne ein entscheidendes Arbeitsmittel. Polizeigewerkschaften haben bereits Alarm wegen der drohenden Knappheit geschlagen.

Die Bundespolizei hatte 5 Millionen Euro für den Kauf von 2.500 neuen Körperkameras bereitgestellt, mit einer Option auf weitere 1.500 Geräte. Doch das Ausschreibungsverfahren scheiterte, nachdem zusätzliche Anforderungen wie austauschbare Akkus nachträglich eingefügt wurden. Besonders ärgerlich: Einige Kameramodelle waren bereits mit den bei der Polizei eingesetzten Tasern kompatibel, was die Verzögerung noch frustrierender macht.

Die Geräte sind unverzichtbar, um Beweismaterial in aggressiven Situationen und bei Straftaten zu dokumentieren. Zudem haben sie dazu beigetragen, Konflikte zu entschärfen – etwa in stark frequentierten Bahnhöfen. Nun hoffen die Behörden, dass der aktuelle Lieferant die Unterstützung zumindest vorübergehend verlängert, selbst wenn dies höhere Kosten verursacht.

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Ohne eine schnelle Lösung könnten die Beamten bereits im nächsten Jahr ohne Körperkameras auskommen müssen. Das Innenministerium steht unter Druck, die Krise zu lösen, bevor der Engpass Wirksamkeit entfaltet. Eine Verlängerung der bestehenden Unterstützung oder die Suche nach einem neuen Lieferanten bleiben die einzigen Wege, um die Versorgungskrise abzuwenden.

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