BSW strebt Landtagseinzug an – Suikat wehrt sich gegen Kult um Wagenknecht
Gerd BuchholzBSW-Politiker Suikat: "Ich Sehe Keinen Personenkult Hier" - BSW strebt Landtagseinzug an – Suikat wehrt sich gegen Kult um Wagenknecht
Regierungs-Politiker Suikat: "Hier sehe ich keinen Personenkult"
Regierungs-Politiker Suikat: "Hier sehe ich keinen Personenkult"
Regierungs-Politiker Suikat: "Hier sehe ich keinen Personenkult"
- Dezember 2025, 08:35 Uhr
Das Bundesregierungs-Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) strebt im kommenden Frühjahr den Einzug in den Landtag von Baden-Württemberg an. Der Parteischatzmeister und Karlsruher Multimillionär Ralph Suikat wies Vorwürfe zurück, es gebe einen Personenkult um die Mitgründerin Sahra Wagenknecht. Stattdessen betonte er, die Attraktivität der Partei liege in ihrer inhaltlichen Ausrichtung und politischen Vision.
Aktuelle Umfragen sehen das BSW bei vier Prozent – für Suikat ist dies jedoch erst der Ausgangspunkt des Wahlkampfs.
Suikat, der 1993 die STP Group mitgründete und seine Anteile 2016 verkaufte, engagiert sich seitdem im Bereich Impact Investing. Sein Ziel ist ein gerechteres und nachhaltigeres Wirtschaftsmodell. Innerhalb des BSW setzt er sich für höhere Besteuerung großer Vermögen ein – ganz im Einklang mit der linksgerichteten Wirtschaftspolitik der Partei.
Jetzt arbeitet das BSW daran, vor der Landtagswahl bekannter zu werden. Suikat argumentiert, die Unterstützung für die Partei speise sich aus Wagenknechts Werten, nicht aus ihrer öffentlichen Person. Zudem plädiert er für einen neutraleren Parteinamen, der eine breitere politische Ausrichtung widerspiegelt.
Trotz der aktuellen Umfragewerte von vier Prozent bleibt Suikat zuversichtlich. Er sieht darin eine Basis und erwartet, dass die Sichtbarkeit des BSW im Laufe des Wahlkampfs steigen wird. Das Hauptziel ist klar: erstmals in den baden-württembergischen Landtag einzuziehen.
Sollte dies gelingen, wäre es ein bedeutender Schritt für die junge Partei. Suikats wirtschaftliches Know-how und seine politische Ausrichtung verleihen der Kampagne zusätzliches Gewicht. Die kommenden Wochen werden zeigen, ob der Schub an Präsenz auch in Wählerstimmen umgemünzt werden kann.