Brose migriert SAP-Systeme reibungslos in die Cloud – ohne Produktionsstopp
Hans-Josef BeckmannBrose migriert SAP-Systeme reibungslos in die Cloud – ohne Produktionsstopp
Automobilzulieferer Brose verlagert zentrale SAP-Systeme in die SAP Cloud ERP Privatlösung auf Amazon Web Services (AWS)
Der globale Automobilzulieferer Brose hat seine zentralen SAP-Systeme auf SAP Cloud ERP Private auf der Plattform Amazon Web Services (AWS) migriert. Die Umstellung dauerte lediglich sechs Monate und verlief ohne Unterbrechungen in der Belieferung der Kunden. Unternehmensvertreter bezeichnen das Projekt als Meilenstein der digitalen Transformation in der Fertigungsindustrie.
Die Migration umfasste komplexe Produktionsprozesse, darunter Just-in-Time- und Just-in-Sequence-Abläufe in den weltweiten Werken von Brose. Trotz des großen Umfangs blieb der Übergang reibungslos – Lieferketten und laufende Auslieferungen wurden nicht beeinträchtigt.
Thomas Saueressig, Mitglied des Vorstands der SAP SE, hob die Geschwindigkeit und Effizienz der Migration hervor. Er bezeichnete sie als Referenzimplementierung für die Automobilbranche, die neue Maßstäbe für künftige cloudbasierte SAP-Projekte setze.
Stefan Krug, Vorstandsvorsitzender der Brose Gruppe, erklärte, dass der Wechsel in die Cloud das Unternehmen schneller, flexibler und widerstandsfähiger gemacht habe. Die erfolgreiche Einführung beweise zudem, dass SAP Cloud ERP Private hochleistungsfähige Fertigungsprozesse unterstützen und gleichzeitig Wachstum sowie Innovation fördern könne.
Die offizielle Bekanntgabe der Migration erfolgte im November 2025 und markiert einen wichtigen Schritt in der digitalen Strategie von Brose.
Die schnelle und nahtlose Umstellung auf SAP Cloud ERP Private unterstreicht die Eignung der Lösung für großindustrielle Anwendungen. Das Projekt dient nun als Vorbild für andere Automobilzulieferer, die ihre IT-Infrastruktur modernisieren möchten – ohne die Produktion zu beeinträchtigen.