Bremer Unternehmen MediaMobil gestaltet mit 6G-Forschung die Mobilfunk-Zukunft
Brigitta SchülerBremer Unternehmen MediaMobil gestaltet mit 6G-Forschung die Mobilfunk-Zukunft
MediaMobil Communication GmbH mit Sitz in Bremen spezialisiert sich auf Kommunikationslösungen für kritische Infrastrukturen und den Einsatz in Notfallszenarien. Das Unternehmen bietet ein umfassendes Portfolio an IT-Dienstleistungen – von E-Mail-Hosting und Serververwaltung bis hin zu Sicherheitssoftware. Nun spielt es auch eine Schlüsselrolle bei der Gestaltung der Zukunft der Mobilfunktechnologie im Rahmen der Forschungsinitiative 6G-Coverage.
Das in Bremen gegründete Unternehmen stellt Breitband-Satellitenkommunikation für abgelegene Regionen bereit, in denen herkömmliche Netze kaum verfügbar sind. Zu den Leistungen zählen mobile Bodenstationen, die tragbare TETRA-Basisstationen über Satellit anbinden. Weltweit betreibt MediaMobil mehrere Bodenstationen, um einen unterbrechungsfreien Datenfluss zu gewährleisten.
Über die Satellitenkommunikation hinaus hat MediaMobil strategische Partnerschaften mit dem Bremer Satellitenhersteller OHB sowie der European Spaceport Alliance geschlossen. Diese Kooperationen festigen seine Position in den Bereichen Luft- und Raumfahrt sowie Telekommunikation.
Das Unternehmen ist nun Teil des 6G-Coverage-Projekts, einer mit 9,5 Millionen Euro dotierten Initiative, die führende Industrieunternehmen und akademische Einrichtungen zusammenbringt. Ziel ist es, die Grundlagen für die 6G-Technologie zu entwickeln – den nächsten großen Sprung in der mobilen Vernetzung. Bremen selbst hat sich dabei zu einem zentralen Knotenpunkt der 6G-Forschung entwickelt, wobei auch die Universität Bremen durch überregionale Partnerschaften maßgeblich zum Fortschritt beiträgt.
Das Engagement von MediaMobil im 6G-Coverage-Projekt unterstreicht seine wachsende Bedeutung für die Kommunikationsnetze der Zukunft. Mit einem starken Fokus auf kritische Infrastrukturen und Satellitentechnologie schließt das Unternehmen weiterhin Lücken in der globalen Konnektivität. Die Ergebnisse des Projekts könnten die Standards der mobilen Kommunikation in den kommenden Jahren neu definieren.






