Brandenburger Handwerk wächst 2025 trotz Engpässen und Fachkräftemangel
Brigitta SchülerBrandenburger Handwerk wächst 2025 trotz Engpässen und Fachkräftemangel
Handwerk in Brandenburg verzeichnet 2025 kräftiges Wachstum – trotz Kapazitätsengpässen
Trotz anhaltender Kapazitätsprobleme verzeichnete das Handwerk in Brandenburg im Jahr 2025 ein deutliches Wachstum. Die Umsätze stiegen auf 18,6 Milliarden Euro, während die Beschäftigtenzahl um fast 31.000 anwuchs. Viele Betriebe berichteten jedoch, an ihre Grenzen zu stoßen, da die Nachfrage weiter zunahm.
Die Gesamtzahl der Beschäftigten im Sektor erhöhte sich im vergangenen Jahr auf 184.890. Dies stellt einen spürbaren Anstieg gegenüber den Vorjahren dar und spiegelt die gestiegene Nachfrage nach Fachkräften wider. Im Durchschnitt beschäftigte jeder Betrieb 4,9 Mitarbeiter – ein Plus gegenüber 4,1 im Jahr 2024.
Auch die Umsätze legten zu und erreichten 18,6 Milliarden Euro (2024: 18,4 Milliarden Euro). Parallel dazu stieg die Zahl der Auszubildenden: 177 zusätzliche Lehrlinge begannen eine Ausbildung, sodass die Gesamtzahl auf 8.052 anwuchs. Gleichzeitig sank die Anzahl der Betriebe leicht um 274 auf 37.429 aktive Unternehmen.
Trotz des Wachstums hatten viele Firmen Schwierigkeiten, die Arbeitslast zu bewältigen. Berichten zufolge waren Kapazitätsengpässe weit verbreitet und belasteten sowohl die Belegschaften als auch die vorhandenen Ressourcen.
Fazit: Handwerk in Brandenburg wächst – doch Herausforderungen bleiben Der Handwerkssektor in Brandenburg konnte 2025 sowohl bei Umsätzen als auch bei der Beschäftigung zulegen. Mehr Auszubildende begannen eine Lehre, und die durchschnittliche Mitarbeiterzahl pro Betrieb stieg. Dennoch deuten der leichte Rückgang der Betriebszahlen und die anhaltenden Kapazitätsprobleme darauf hin, dass die Branche weiterhin vor Herausforderungen steht.






