Bosch und Fetch.ai starten Stiftung für die "Economy of Things"
Bosch und Fetch.ai gründen die Fetch.ai Foundation – eine gemeinnützige Organisation zur Förderung der "Economy of Things" (EoT)
Die beiden Unternehmen haben zudem 100 Millionen US-Dollar bereitgestellt, um die Arbeit der Stiftung im Bereich Web3-Technologien zu unterstützen. Diese Partnerschaft baut auf Jahren der Zusammenarbeit zwischen Bosch und Fetch.ai auf, die bis ins Jahr 2019 zurückreicht.
Erstmals nahm Bosch 2019 Kontakt zu Fetch.ai auf, angezogen von dessen Technologie des kollektiven Lernens. Dieses System ermöglicht es Geräten, Wissen sicher auszutauschen, ohne das Vertrauen zu gefährden. Damals stand noch nicht die "Economy of Things" im Mittelpunkt, sondern die Verbesserung der Kommunikation und des gemeinsamen Lernens von Maschinen.
Die neu gegründete Stiftung wird Web3-Lösungen erforschen, entwickeln und kommerzialisieren, die es autonomen Agenten ermöglichen, wirtschaftlichen Mehrwert zu schaffen. Das Blockchain-Framework von Fetch.ai verknüpft diese Agenten mit maschinellem Lernen und eröffnet so neue Einnahmequellen. Boschs Vision knüpft an das eigene Konzept von 2015 an, in dem Geräte als unabhängige wirtschaftliche Akteure über die Blockchain agieren.
Beide Unternehmen sind zudem Teil von Gaia-X, einer europäischen Initiative, die Standards für die Kommunikation zwischen Fahrzeugen und ihrer Umgebung setzt. Ihre Arbeit in diesem Bereich ergänzt die Ziele der Stiftung, ein Netzwerk intelligenter, autonomer Maschinen aufzubauen.
Die Fetch.ai Foundation verfügt nun über 100 Millionen US-Dollar an Fördergeldern, um ihre Mission voranzutreiben. Im Fokus stehen Projekte zu autonomen Agenten, Blockchain und KI-gestützten Wirtschaftsmodellen. Die Zusammenarbeit zwischen Bosch und Fetch.ai wird weiter ausgebaut – mit dem gemeinsamen Ziel, die Zukunft dezentraler Technologien mitzugestalten.






