BMW-Fahrer dreht riskante Drift-Runden auf Autohaus-Parkplatz in Ulm
Gerd BuchholzBMW-Fahrer dreht riskante Drift-Runden auf Autohaus-Parkplatz in Ulm
Ein BMW-Fahrer wurde auf Kamera aufgezeichnet, wie er gefährliche Drift-Manöver auf dem Parkplatz eines Autohauses in Ulm durchführte. Der Vorfall ereignete sich über mehrere Tage hinweg auf der Blaubeurer Straße, hinterließ sichtbare Schäden und löste Ermittlungen der Polizei aus.
Der mutmaßliche Fahrer betrat das Autohaus während der Öffnungszeiten und versuchte, Ersatzteile für seinen BMW zu kaufen. Ein Mitarbeiter erkannte das Fahrzeug von früheren Stunts wieder und stellte ihn zur Rede. Der Mann schwieg daraufhin und verließ wortlos den Laden.
Überwachungsaufnahmen bestätigten später die Drift-Vorfälle, die tiefe Reifenspuren auf dem gesamten Gelände hinterließen. Die Schadensbeseitigung wird auf etwa 1.500 Euro geschätzt. Die Behörden haben inzwischen ein Verfahren gegen den Fahrer eingeleitet.
Obwohl keine konkreten Details zur polizeilichen Reaktion in diesem Fall bekannt gegeben wurden, hat Ulm bereits umfassende Maßnahmen gegen illegale Straßenrennen ergriffen. Dazu gehört die Einrichtung einer speziellen Ermittlungsgruppe, der Ermittlungsgruppe (EG) Posing, die sich auf gefährliche Verkehrsdelikte konzentriert. Fahrzeugbeschlagnahmungen und Führerscheinentzüge zählen zu den Strafen, mit denen gegen derartiges Fehlverhalten vorgegangen wird.
Die Kameras des Autohauses lieferten klare Beweise für die Drift-Vorfälle, was zu den laufenden polizeilichen Ermittlungen führte. Bei einer Verurteilung drohen dem Fahrer Geldstrafen, Führerscheinentzug oder weitere rechtliche Konsequenzen. Die Ulmer Behörden bleiben wachsam und gehen weiterhin gegen rücksichtsloses Fahren in der Region vor.






