Betrunkener Fahrer überschlägt sich mit 1,4 Promille auf der Feckenhauser Straße
Brigitta SchülerBetrunkener Fahrer überschlägt sich mit 1,4 Promille auf der Feckenhauser Straße
Schwerer Unfall auf der Feckenhauser Straße in Rottweil – Betrunkener Autofahrer schwer verletzt
Ein schwerer Verkehrsunfall auf der Feckenhauser Straße in Rottweil hat am Mittwochnachmittag einen Autofahrer ins Krankenhaus gebracht. Dabei überschlug sich ein Toyota Avensis nach dem Aufprall auf mehrere Hindernisse und blieb auf dem Dach liegen. Wie die Behörden später bestätigten, war der Fahrer deutlich über der gesetzlichen Alkoholgrenze unterwegs.
Der 44-jährige Mann hatte versucht, ein anderes Fahrzeug zu überholen, als er aufgrund überhöhter Geschwindigkeit die Kontrolle über sein Auto verlor. Sein Wagen prallte gegen eine Leitplanke, schlitterte seitwärts, kollidierte mit mehreren Bäumen und überschlug sich schließlich. Das stark beschädigte Auto kam auf dem Dach zum Stehen.
Rettungskräfte trafen schnell am Unfallort ein und leisteten Erste Hilfe. Der Fahrer, bei dem ein Blutalkoholwert von 1,4 Promille festgestellt wurde, erlitt schwere Verletzungen und wurde umgehend in ein Krankenhaus gebracht. Der nicht mehr fahrtaugliche Toyota wurde später abgeschleppt.
Die Polizei schätzt den Sachschaden auf etwa 15.000 Euro. Gleichzeitig warnten die Beamten erneut vor den Gefahren von Alkohol am Steuer und betonten, dass bereits geringe Mengen Alkohol das Urteilsvermögen und die Reaktionsfähigkeit beeinträchtigen können. In Deutschland drohen ab 0,5 Promille Bußgelder und Punkte in Flensburg, ab 1,1 Promille sogar strafrechtliche Konsequenzen. Fahranfänger und unter 21-Jährige müssen sich an eine absolute Null-Promille-Grenze halten.
Die Ermittlungen zum Unfall dauern an, wobei die Behörden überhöhte Geschwindigkeit und Alkoholeinfluss als Hauptursachen prüfen. Der Verletzte befindet sich weiterhin in medizinischer Behandlung, während das zerstörte Auto weiter begutachtet wird. Die Polizei appellierte an alle Autofahrer, sich an die gesetzlichen Vorgaben zu halten und die Verkehrssicherheit stets an erste Stelle zu setzen.