04 March 2026, 10:50

Betrüger nutzen Reiseboom aus – so schützen Sie sich vor Fake-Buchungen

Ein Plakat mit Text und Logo, auf dem steht: "Wenn Unternehmen versteckte Gebühren in Familienrechnungen unterbringen, können sie monatlich Hunderte von Dollar aus ihren Taschen ziehen."

Betrüger nutzen Reiseboom aus – so schützen Sie sich vor Fake-Buchungen

Reiseboom in der Ferienzeit lockt Betrüger an

Die Urlaubssaison hat zu einem deutlichen Anstieg der Nachfrage nach Pauschalreisen und Ferienunterkünften geführt. Da die Preise schnell steigen und die besten Unterkünfte rasant vergeben sind, beeilen sich Reisende, ihre Buchungen rechtzeitig abzusichern. Doch diese Eile nutzen auch Betrüger aus, um ahnungslose Urlauber abzuzocken.

Kriminelle machen sich die hohe Nachfrage zunutze, indem sie gefälschte Ferienimmobilien im Internet anbieten. Mit unrealistisch niedrigen Preisen locken sie ihre Opfer an und drängen auf sofortige Vorabzahlungen. Sobald das Geld überwiesen ist, stehen Reisende am Zielort plötzlich vor verschlossenen Türen – die gebuchte Unterkunft existiert gar nicht.

Experten warnen, dass bestimmte Warnsignale auf betrügerische Angebote hindeuten. Dazu gehören Preise, die zu gut klingen, um wahr zu sein, fehlende oder widersprüchliche rechtliche Hinweise sowie gefälschte oder übermäßig perfekt wirkende Bilder. Auch eingeschränkte Kontaktmöglichkeiten – etwa nur eine Mobilfunknummer oder E-Mail-Adresse – und die Aufforderung, Kopien persönlicher Ausweisdokumente zu übersenden, sollten misstrauisch machen.

Um sich zu schützen, raten Fachleute zu sicheren Zahlungsmethoden und empfehlen, vor der Eingabe von Zahlungsdaten auf eine verschlüsselte Website-Verbindung zu achten. Bei Verdacht auf Betrug sollte der Vorfall umgehend der Buchungsplattform, der Bank und der Polizei gemeldet werden. Offizielle Zahlen für 2023, wie viele Menschen in Deutschland auf solche Maschen hereingefallen sind, liegen jedoch bisher nicht vor.

Das Fehlen konkreter Daten erschwert es, das volle Ausmaß des Problems einzuschätzen. Angesichts des aktuellen Buchungsbooms appellieren Behörden und Verbraucherschützer jedoch an besondere Vorsicht bei der Online-Reiseplanung.

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Betrüger setzen Urlauber weiterhin mit nicht existierenden Unterkünften und Forderungen nach Vorabzahlungen unter Druck. Wer Warnsignale erkennt und sichere Buchungsmethoden nutzt, kann das Risiko minimieren, Geld zu verlieren. Besonders in der hektischen Reisezeit bleibt es entscheidend, verdächtige Aktivitäten zu melden, um gegen diese Betrugsmaschen vorzugehen.