Berliner Polizist soll mit gefälschtem Sportabzeichen 19.300 Euro erschlichen haben
Brigitta SchülerBerliner Polizist soll mit gefälschtem Sportabzeichen 19.300 Euro erschlichen haben
Ein Berliner Polizist steht unter dem Vorwurf, mit einem gefälschten Sportabzeichen eine Beförderung erschlichen zu haben. Der Betrug soll die Polizei etwa 7.700 Euro gekostet haben. Nun muss er sich vor dem Amtsgericht Tiergarten wegen Betrugs verantworten.
Im Jahr 2020 reichte der Beamte einen Nachweis über den Erwerb des Deutschen Sportabzeichens in Gold ein. Spätere Ermittlungen ergaben jedoch, dass er das Abzeichen nie erhalten hatte. Mit dem gefälschten Dokument sicherte er sich eine höhere Dienststellung und ein erhöhtes Gehalt.
Doch damit nicht genug: Noch im selben Jahr gab er wiederholt an, dienstunfähig zu sein. Offizielle Überprüfungen zeigten jedoch, dass er seinen Pflichten sehr wohl nachkommen konnte. Durch diese falschen Angaben summierte sich der finanzielle Schaden auf weitere 11.600 Euro.
Die Staatsanwaltschaft fordert nun die Rückzahlung von insgesamt rund 19.300 Euro – eine Summe, die sowohl den Betrug bei der Beförderung als auch die vorgetäuschte Dienstunfähigkeit abdeckt. Die Berliner Polizei hat zudem ein Disziplinarverfahren gegen den Beamten eingeleitet.
Der Polizist muss sich wegen mehrfachen Betrugs vor Gericht verantworten. Der Gesamt-Schaden für die Polizei beläuft sich durch sein Handeln auf knapp 19.300 Euro. Parallel zum Strafverfahren laufen die disziplinarrechtlichen Ermittlungen.






