Berlin feiert Meistertitel in vier Sportarten – nur der Fußball bleibt zurück
Hans-Josef BeckmannBerlin feiert Meistertitel in vier Sportarten – nur der Fußball bleibt zurück
Berlin dominiert den deutschen Sport – nur nicht im Fußball
Die Hauptstadt stellt in dieser Saison die Top-Teams in Volleyball, Handball, Basketball und Eishockey. Doch während Hertha BSC weiter kämpft, bleibt Fußball die große Ausnahme in dieser Erfolgsgeschichte.
Die BR Volleys sicherten sich in Lüneburg ihre zehnte Meisterschaft in Folge im Männer-Volleyball. Rund 50 mitgereiste Fans erlebten, wie das Team Berlins Vorherrschaft in dieser Sportart weiter festigte. Der Sieg unterstreicht die beständige Führungsrolle der Hauptstadt-Vereine.
Auch die Füchse Berlin machten Schlagzeilen, indem sie das Halbfinale der Handball-Champions-League erreichten. Unterdessen bereitet sich Alba Berlin mit seinem Basketball-Team auf die Bundesliga-Playoffs vor. Auf dem Eis holte sich das Hauptstadt-Eishockeyteam zum fünften Mal in sechs Jahren den nationalen Titel.
Ganz anders sieht es im Fußball aus: Union Berlin ist in der ersten Liga vor dem Abstieg sicher, doch Hertha BSC stockt im Aufstiegskampf. Der letzte Fußball-Meistertitel der Stadt datiert aus dem Jahr 1931 – vor 95 Jahren – ein krasser Gegensatz zu den Erfolgen in anderen Sportarten.
Berlins Vereine halten nun in vier großen Sportarten den Meistertitel. Starke Führung und konstante Leistungen prägen ihre Erfolge. Doch im Fußball dauert die Wartezeit auf einen Titel weiter an – und ein Ende ist nicht in Sicht.






