Bellinghams Rote Karte kostet Dortmund wertvolle Punkte in der 1. Bundesliga
Brigitta SchülerBellinghams Rote Karte kostet Dortmund wertvolle Punkte in der 1. Bundesliga
Wie Bellingham auf seine Rote Karte reagierte
Teaser: Jude Bellinghams Rote Karte sorgt bei Borussia Dortmund erneut für Frust – und lässt den Sommer-Neuzugang grübeln.
Borussia Dortmunds Hoffnungen auf den Sprung auf Platz zwei in der 1. Bundesliga haben durch ein 1:1 gegen den SC Freiburg einen Dämpfer erhalten. Die Partie nahm eine ungünstige Wende, als Jobe Bellingham in der 53. Minute mit einer direkten Roten Karte des Platzes verwiesen wurde. Die Enttäuschung kommt nur wenige Tage nach dem 2:2 im europäischen Wettbewerb gegen FK Bodø/Glimt unter der Woche.
Dortmund hatte stark begonnen, mit Ramy Bensebaini, der die Führung in der 31. Minute erzielte. Doch der Spielverlauf änderte sich schlagartig, als Bellinghams rüdes Fouls eine Rote Karte nach sich zog und seine Mannschaft in Unterzahl brachte.
Torhüter Gregor Kobel gab später zu, eine Mitschuld an der Szene zu tragen, und bezeichnete seinen Pass als „katastrophal“, der Bellingham zu einem taktischen Foul gezwungen habe. „Das geht auf meine Kappe – ich hätte die Situation kommen sehen und Jobe besser unterstützen müssen“, sagte Kobel. Die Rote Karte warf Dortmund aus dem Rhythmus, und Freiburg glich schließlich aus, sodass es beim 1:1 blieb.
Nach dem Spiel verriet Sportdirektor Sebastian Kehl, dass Bellingham enttäuscht sei und darüber nachdenke, wie er die Situation anders hätte lösen können. Das Ergebnis bedeutet, dass Dortmund mit einem Tor Rückstand im Torverhältnis hinter RB Leipzig in die Winterpause geht.
Das Unentschieden bescherte dem BVB den dritten Tabellenplatz über die Feiertage – einen Punkt hinter Leipzig. Die nächste Herausforderung ist das Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach am Freitag. Bis zur Winterpause muss sich das Team schnell wieder fangen.