09 December 2025, 12:27

Belästigungsvorwürfe in der Berliner Polizei: Was der Abschlussbericht wirklich enthüllt

Zwei Polizisten stehen vor einem Rednerpult, einer hält Papiere und spricht in ein Mikrofon, mit einer Fahne, einem Tisch und einer Tafel mit Symbolen und Text im Hintergrund.

Untersuchungsausschuss zur Untersuchung von Belästigungen innerhalb der Polizei - Belästigungsvorwürfe in der Berliner Polizei: Was der Abschlussbericht wirklich enthüllt

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Untersuchungsausschuss prüft Belästigungsvorwürfe in der Polizei Berlin

Untersuchungsausschuss prüft Belästigungsvorwürfe in der Polizei Berlin

  1. Dezember 2025, 10:37 Uhr

Ein über drei Jahre laufender parlamentarischer Untersuchungsausschuss zu Fehlverhalten in der Polizei Berlins hat seine Arbeit mit einem 2.000 Seiten starken Abschlussbericht beendet. Im Fokus der Ermittlungen standen unter anderem sexuelle Belästigung, Beförderungspraktiken sowie die Weitergabe vertraulicher juristischer Dokumente. Die rechtspopulistische AfD bezeichnete die Arbeit des Gremiums jedoch als Zeit- und Geldverschwendung und behauptete, es seien keine neuen Erkenntnisse zutage gefördert worden.

Laut dem Abschlussbericht gibt es keine Belege für systematische sexuelle Belästigung oder Missbrauch innerhalb der Polizeibehörden. Dennoch empfiehlt der Ausschuss eine vertiefte Auseinandersetzung mit nicht gemeldeten Vorfällen. Eine sogenannte Dunkelfeldstudie – eine unabhängige wissenschaftliche Untersuchung – soll nun in Auftrag gegeben werden, um verborgene Fälle von Polizeibelästigung aufzudecken.

Die Ergebnisse des Ausschusses haben nicht alle Bedenken hinsichtlich des Polizeiverhaltens ausräumen können. Eine geplante unabhängige Studie zielt darauf ab, nicht erfasste Vorfälle ans Licht zu bringen und so ein klareres Bild möglicher Verfehlungen zu zeichnen. Die Resultate könnten künftige Reformen in der Berliner Polizei beeinflussen.