06 May 2026, 16:20

Batic und Leitmayr erhalten Lebenswerk-Preis für 35 Jahre Tatort-Geschichte

Alte deutsche Zeitung "Berliner Wespen" vom 21. Februar 1873 mit einer Gruppe von Menschen in traditioneller deutscher Kleidung, die sich unterhalten, mit deutscher Textbeschreibung des Ereignisses.

Batic und Leitmayr erhalten Lebenswerk-Preis für 35 Jahre Tatort-Geschichte

Miroslav Nemec und Udo Wachtveitl mit Ehrenpreis für ihr Lebenswerk beim Deutschen FernsehKriminalFestival in Wiesbaden ausgezeichnet

Die beiden Schauspieler wurden für ihre 35-jährige Karriere als das legendäre Tatort-Ermittlerduo Batic und Leitmayr geehrt. Das bis zum nächsten Wochenende laufende Festival bringt Branchenvertreter und Fans zusammen, um die neuesten Entwicklungen im Krimi-Fernsehen zu präsentieren.

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Die Auszeichnung würdigt die langjährige Zusammenarbeit des Duos, das in über 100 Folgen zu sehen war. Ausschlaggebend für ihren Erfolg war vor allem ihre Fähigkeit, ihren Figuren Tiefe und Lebendigkeit zu verleihen. Schauspieler Ferdinand Hofer lobte ihren Einsatz, ihr Teamwork und die spürbare Freude, mit der sie ihre Rollen ausgestaltet haben.

Jurymitglied Liane Jessen hob die nuancierten Darstellungen hervor, die ihre Porträts so besonders machten. Auch Hessens Kulturminister Timon Gremmels würdigte ihren prägenden Einfluss auf die deutsche Fernsehgeschichte. Der Preis unterstreicht, wie ihre Arbeit das Krimi-Genre über Jahrzehnte mitgeprägt und erhalten hat.

Neben der Preisverleihung bietet das Festival Premieren neuer Serien, Podiumsdiskussionen und Wettbewerbe. Zudem dient es als Plattform für Nachwuchstalente der Branche. Die Gastgeberstadt Wiesbaden nutzt die Veranstaltung, um ihren Ruf als kulturelles Zentrum zu festigen.

Der Ehrenpreis markiert einen Meilenstein für Nemec und Wachtveitl und würdigt ihren nachhaltigen Einfluss auf den deutschen Krimi. Das Festival geht mit einem vollen Programm weiter und gibt Einblicke in die Zukunft des Genres. Bis zum Abschluss am nächsten Wochenende erwarten die Besucher weitere Vorführungen, Debatten und Gelegenheiten zum Austausch mit Machern und Darstellern.

Quelle