Baden-Württemberg investiert 248 Millionen Euro in moderne Krankenhausinfrastruktur bis 2026
Gerfried ThiesBaden-Württemberg investiert 248 Millionen Euro in moderne Krankenhausinfrastruktur bis 2026
Baden-Württemberg hat ein Krankenhausbauprogramm in Höhe von 248 Millionen Euro für das Jahr 2026 bewilligt. Die Mittel fließen in 14 Bauvorhaben und sechs Planungszuschüsse im gesamten Land. Im Vergleich zur vorherigen Haushaltsperiode hat die Landesregierung die Investitionen in die Gesundheitsinfrastruktur zudem um 160 Millionen Euro aufgestockt.
Der Ministerrat verabschiedete das Jahreskrankenhausbauprogramm 2026 am 13. Februar. Von den 22 enthaltenen Projekten befinden sich zwölf noch in der Planung, während acht bereits in der aktiven Bauphase sind. Drei dieser Vorhaben entstehen in Stuttgart, weitere sind auf verschiedene Städte im Land verteilt.
Zu den geförderten Einrichtungen zählt das Zentralkrankenhaus Albbruck im Landkreis Waldshut, das dank Landesmitteln in die Planung gehen kann. Die Gelder kommen zudem der Modernisierung wichtiger medizinischer Infrastruktur zugute, etwa bei Sterilisationsversorgungssystemen und der Aufwertung von Fachabteilungen. Die Notfallversorgung wird durch umgestaltete zentrale Notaufnahmen und den Bau eines provisorischen Operationssaals gestärkt.
Ministerpräsident Winfried Kretschmann betonte die Bedeutung verlässlicher Krankenhausfinanzierung, insbesondere in Krisenzeiten. Sozial- und Gesundheitsminister Manne Lucha kritisierte hingegen die Bundesregierung für die Verzögerung dringend notwendiger Krankenhausreformen. Trotz dieser Kritik hat das Land die Pauschalförderung für Krankenhäuser von 233 Millionen Euro im Jahr 2025 auf 301 Millionen Euro im Jahr 2026 erhöht.
Insgesamt stehen im Haushalt 2025/2026 rund 1,07 Milliarden Euro für Krankenhausinvestitionen zur Verfügung – ein deutlicher Anstieg gegenüber den Vorjahren.
Im Rahmen des Programms 2026 werden 248 Millionen Euro auf Bau- und Planungsprojekte verteilt. Krankenhäuser in Stuttgart und anderen Regionen erhalten damit Modernisierungen der Infrastruktur und Notfalldienste. Mit den höheren Investitionen und laufenden Projekten strebt das Land an, die medizinische Versorgungskapazität in den kommenden Jahren deutlich zu verbessern.
Schlüsselprojekte in 248M Euro-Krankenhausinvestition enthüllt
Neue Details zeigen, wie Baden-Württemberg seine 2026-Krankenhausfinanzierung vergibt. Hier sind drei große Projekte:
- Marienhospital Stuttgart erhält 31.656M für die Notaufnahme-Upgrades.
- Kliniken Schmieder Gerlingen bekommt 39.690M für einen neuen Bau.
- Klinikum Mittelbaden sichert sich 12.749M für Brandschutz und Planung.






