22 April 2026, 20:27

Baden-Württemberg fördert Azubi-Ausbildung mit 3.500 Euro Zuschuss pro Betrieb

Plakat mit dem Text "Tritt der Air Service bei - Lerne-Verdiene" über Bilder von Flugzeugen und Menschen, das die Rekrutierung fördert.

Baden-Württemberg fördert Azubi-Ausbildung mit 3.500 Euro Zuschuss pro Betrieb

Kleinbetriebe in Baden-Württemberg können jetzt einen Zuschuss von 3.500 Euro für die Ausbildung von Azubis beantragen. Die Förderung soll Unternehmen mit bis zu neun Beschäftigten dabei unterstützen, Fachkräfte zu gewinnen und sich von den wirtschaftlichen Folgen der Pandemie zu erholen. Das Programm ist Teil einer größeren, von der EU unterstützten Initiative zur Stärkung von Ausbildung und Beschäftigung.

Die Mittel stammen aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) Baden-Württemberg im Rahmen des Programms "Stärkung des Ausbildungsengagements REACT-EU". Anspruch auf die Förderung haben Betriebe, die zwischen August 2021 und August 2022 einen Ausbildungsvertrag abschließen – und den oder die Auszubildende mindestens vier Monate beschäftigen. Die Auszahlung wird vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus koordiniert.

Finanziert wird die Maßnahme über das EU-Programm REACT-EU, das im Rahmen des 750-Milliarden-Euro-Pakets NextGenerationEU die Bewältigung der Pandemie-Folgen unterstützt. Baden-Württemberg stellt daraus rund 36 Millionen Euro für die Unterstützung von Beschäftigten und Betrieben bereit, die unter den Auswirkungen der Krise leiden. Das aktuelle Förderprogramm läuft bis Ende des Jahres.

Neben diesem Zuschuss bietet das Ministerium zwei weitere REACT-EU-Förderlinien über den ESF an: "Betriebliche Weiterbildung" und "Coaching zur Neuausrichtung des Geschäftsmodells", die sich an Unternehmen mit weniger als 250 Mitarbeitenden richten. Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, betonte, dass die Maßnahmen darauf abzielen, die Belegschaften zu stabilisieren und die wirtschaftliche Erholung zu beschleunigen.

Der 3.500-Euro-Zuschuss entlastet kleine Betriebe direkt bei den Kosten für die Ausbildung. Voraussetzung für die Auszahlung sind der Abschluss eines Ausbildungsvertrags sowie die Einhaltung der vorgeschriebenen Beschäftigungsdauer. Das Programm ist Teil einer umfassenden Strategie, um die langfristigen Folgen der Pandemie für die regionale Wirtschaft abzumildern.

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