15 April 2026, 00:31

Baden-Württemberg besiegelt historischen Pakt für Landwirtschaft und Artenschutz

Ein Buch mit dem Titel "Alles für Hof, Garten und Rasen" mit einer Gartenszene auf dem Cover, das auf grünem Gras mit Blumen, Bäumen und einem blauen Himmel im Hintergrund liegt.

Baden-Württemberg besiegelt historischen Pakt für Landwirtschaft und Artenschutz

Baden-Württemberg hat einen wichtigen Schritt unternommen, um Landwirtschaft und Naturschutz in Einklang zu bringen. Am 7. Oktober 2024 unterzeichnete die Landesregierung im Stuttgarter Neuen Schloss einen gesellschaftlichen Vertrag. Die Vereinbarung vereint Landwirte, Naturschützer und weitere zentrale Akteure, um gemeinsame Lösungen für Herausforderungen wie Klimawandel und Artensterben zu entwickeln.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Der Vertrag ist das Ergebnis eines zweijährigen Strategiedialogs, der im September 2022 gestartet wurde. Rund 50 Vertreter aus Landwirtschaft, Handel, Wissenschaft, Kirchen und Politik beteiligten sich an der Unterzeichnung. Ihr Ziel: eine nachhaltigere Landwirtschaft, die sowohl lokale Erzeuger als auch die biologische Vielfalt stärkt.

Das Abkommen definiert fünf zentrale Handlungsfelder, zu denen sich jede Gruppe konkrete Maßnahmen verpflichtet. Zur Finanzierung dieser Vorhaben hat die Landesregierung zusätzliche 143 Millionen Euro für den Haushalt 2025/2026 und die folgenden Jahre bereitgestellt. Die Fortschritte sollen jährlich im Rahmen einer eigenen Veranstaltung überprüft werden.

Ministerpräsident Winfried Kretschmann bezeichnete den Vertrag als Zeichen einer breiten Übereinkunft zwischen Landwirtschaft und Naturschutz. Gleichzeitig wies er auf die wachsenden Belastungen für die Landwirtschaft hin – von klimatischen Veränderungen bis hin zu sich wandelnden gesellschaftlichen Erwartungen.

Der gesellschaftliche Vertrag setzt klare Ziele für Landwirtschaft und biologische Vielfalt in der Region. Mit gesicherten Mitteln und geplanten Jahresbilanzen will das Land Zusagen in messbare Ergebnisse umsetzen. Die Vereinbarung steht für einen gemeinsamen Ansatz, um langfristige Herausforderungen in der Nahrungsmittelproduktion und im Umweltschutz zu bewältigen.

Quelle