Apotheker fordern Reformen beim CDU-Parteitag in Stuttgart mit spektakulären Aktionen
Gerfried ThiesApotheker fordern Reformen beim CDU-Parteitag in Stuttgart mit spektakulären Aktionen
Apotheker aus ganz Deutschland trafen sich während des CDU-Bundesparteitags in Stuttgart, um sich für eine Reform des Apothekenwesens einzusetzen. Die von führenden Branchenvertretern angeführte Delegation kam mit Spitzenpolitikern zusammen, um über wirtschaftliche Herausforderungen und gesundheitspolitische Weichenstellungen zu diskutieren. Zu ihren Aktionen zählten eine Flashmob-Aktion sowie direkte Gespräche mit Ministern und Parteifunktionären.
Am Freitag nahmen Apothekeninhaber und Verbandsvertreter an der CDU-Veranstaltung in Stuttgart teil. Darunter waren Dr. Martin Braun, Präsident der Landesapothekerkammer (LAK), Tatjana Zambo, Vorsitzende des Landesapothekerverbandes (LAV), sowie Thomas Preis, Chef des Deutschen Apothekerverbandes (ABDA). Ihr Besuch sollte die wirtschaftlichen Belastungen der Apotheken und den dringenden Handlungsbedarf in der Gesundheitspolitik ins Rampenlicht rücken.
Die Delegation führte Gespräche mit mehreren prominenten CDU-Vertretern. Nordrhein-Westfalens Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann tauschte sich mit ihnen über die Haltung des Bundesrats zur Apothekenreform aus. Auch die Ministerpräsidenten Hendrik Wüst und Boris Rhein besuchten den Apothekenstand, ebenso wie Gitta Connemann, die Bundbeauftragte für Mittelstand. Im Mittelpunkt standen die wirtschaftliche Rolle der Apotheken und ihre Stellung im Gesundheitssystem.
Bundesgesundheitsministerin Nina Warken beteiligte sich an den Gesprächen und hörte sich die Sorgen der Apothekeninhaber an. Die baden-württembergischen Apotheker äußerten sich später anerkennend über ihre Unterstützung. Eine Flashmob-Aktion unterstrich zudem die Forderungen des Berufsstands und zog die Aufmerksamkeit der Politiker auf sich.
Die Treffen in Stuttgart boten den Apothekern eine Plattform, um ihre Anliegen direkt an entscheidende Akteure heranzutragen. Thematisiert wurden Reformvorschläge, finanzielle Engpässe sowie die gesamtgesellschaftliche Bedeutung der Apotheken für die öffentliche Gesundheit. Die Delegation verließ die Veranstaltung mit Zusagen der Minister, doch konkrete politische Änderungen blieben vorerst aus.






