19 April 2026, 14:26

Anti-Duckface-Tag 2024: Warum tauschen am 22. Juli tausende ihr Profilbild?

Plakat mit lachendem Menschen mit wilden Haaren, breitem Grinsen und weit aufgerissenen Augen auf einem hellgelben Hintergrund, mit dem Text "McFadden's Row of Flats: The Comedy That Has Made Many Millions Laugh."

Anti-Duckface-Tag 2024: Warum tauschen am 22. Juli tausende ihr Profilbild?

Am 22. Juli kehrt ein skurriler Online-Trend zurück: der "Anti-Duckface-Tag"

Zum bereits zwölfmal feiert die Internetgemeinschaft am 22. Juli den Anti-Duckface-Tag – eine humorvolle Gegenbewegung zum weitverbreiteten Selfie-Posen mit aufgespitztem Mund, dem sogenannten Duckface. In diesem Jahr rufen die Veranstalter Social-Media-Nutzer dazu auf, ihr Profilbild für einen Tag gegen ein spezielles Abzeichen auszutauschen.

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Das Duckface-Phänomen, bei dem vor allem Frauen die Lippen spitzen, ist seit Jahren in der Online-Welt präsent. Studien zeigen, dass solche Fotos auf Dating-Plattformen wie OkCupid oft mehr Nachrichten anziehen. Selbst Prominente wie Angelina Jolie haben im Laufe der Zeit zur Popularität der Pose beigetragen.

Als spielerischer Protest entstand daraus die Anti-Duckface-Bewegung. Das deutsche Comedy-Trio Y-TITTY initiierte die Kampagne 2011 und veröffentlichte sogar eine Hymne auf YouTube, um Unterstützung zu mobilisieren. Die Website *antiduckface.com* dient seitdem als zentrale Anlaufstelle für Teilnehmer.

Beim ersten Anti-Duckface-Tag 2012 machten rund 21.000 Menschen mit. Seither teilt sich der Aktionstag den 22. Juli mit dem "Pi-Approximation-Day" – eine mathematische Note inmitten des Social-Media-Spaßes. Auch in diesem Jahr sind die Unterstützer aufgerufen, ihr Profilbild gegen das offizielle Anti-Duckface-Abzeichen zu tauschen.

Die Kampagne bleibt eine unterhaltsame Alternative zum Duckface-Trend. Mit tausenden Teilnehmern in den vergangenen Jahren hat sich der Tag als kleine, aber beständige Institution im Social-Media-Kalender etabliert. Die Organisatoren hoffen, dass die Ausgabe 2024 erneut Gespräche über die Selbstdarstellung im Netz anregt.

Quelle