27 December 2025, 20:28

Älteste Musikschule Deutschlands erhält mehr Förderung für musikalische **Bildung**

Drei Jungen auf Stühlen sitzend und Musikinstrumente spielend vor einer geschlossenen Tür mit einem Blumentopf in der Nähe.

Älteste Musikschule Deutschlands erhält mehr Förderung für musikalische **Bildung**

Die Städtische Musikschule Waldkirch, die älteste Musikschule Deutschlands, erhält neue Unterstützung von kommunalen und Landesvertretern. Der Grünen-Politiker Rüdiger Tonojan traf sich kürzlich mit der Schulleitung, um über Fördermittel und die Bedeutung der musikalischen Bildung in der Region zu sprechen. Bei dem Gespräch wurden Pläne vorgestellt, die Landeszuschüsse für Musikschulen im gesamten Gebiet zu erhöhen.

Tonojan, Landtagsabgeordneter aus Emmendingen, besuchte die Waldkircher Musikschule gemeinsam mit den Direktoren Michael Bockstahler und Stefan Göritz. Gemeinsam erörterten sie Möglichkeiten, die musikalische Förderung von Kindern und Jugendlichen zu stärken. Die Schule, die von der Gisela-Sick-Stiftung und der Stiftung Altöttinger Marienwerk unterstützt wird, bietet moderne Räumlichkeiten, in denen junge Musikerinnen und Musiker jederzeit üben können.

Die beiden Musikschulen im Landkreis – eine in Waldkirch, die andere im Nördlichen Breisgau – unterrichten insgesamt rund 1.700 Schülerinnen und Schüler. Etwa 900 besuchen den Unterricht im Nördlichen Breisgau, während 800 in Waldkirch lernen. Programme wie „Singen, Bewegung, Sprache“ und „Singen, Bewegung, Musik“ führen bereits Kindergarten- und Grundschulkinder an die Musik heran und fördern so die frühe Entwicklung. Während der Gespräche betonte Tonojan den Wert von Musikschulen für die Entwicklung von Kreativität, Konzentration und sozialen Fähigkeiten. Zudem hob er ihre Rolle hervor, ein gesundes Gegengewicht zu digitalen Freizeitangeboten zu bieten. Um diese Vorteile auszubauen, kündigte er an, sich im kommenden Landtagsplenum für eine 15-prozentige Erhöhung der Landesmittel für Musikschulen einzusetzen.

Die geplante Aufstockung der Fördergelder könnte den beiden Schulen zusätzliche Ressourcen für ihre rund 1.700 Schülerinnen und Schüler verschaffen. Sollte der Antrag genehmigt werden, ließe sich damit das bestehende Angebot für die frühe musikalische Förderung nicht nur erhalten, sondern auch ausbauen. Tonojans Engagement spiegelt die wachsende Anerkennung wider, die die musikalische Bildung in den Kommunen genießt.