Aiwanger kritisiert EU-Klimapolitik: "Wir verlieren den globalen Anschluss"
Hans-Josef BeckmannAiwanger kritisiert EU-Klimapolitik: "Wir verlieren den globalen Anschluss"
Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger unterstützt 40 deutsche Großunternehmen in ihrer Kritik an der Klimapolitik der EU. Die Situation bezeichnete er als beschämend – schließlich seien Unternehmensführer gezwungen, bei der EU-Kommission wegen steigender CO₂-Kosten um Unterstützung zu bitten. Derzeit liegt die Abgabe bei 80 Euro pro Tonne und steigt weiter an.
Aiwanger äußerte sich verärgert darüber, dass europäische Wirtschaftslenker einen Brief an die EU-Kommission richten mussten. Er argumentiert, dass die einseitige Konzentration auf den Green Deal und die CO₂-Reduktion die Wettbewerbsfähigkeit Europas schwäche. Sein Vorwurf: Der Kontinent verliere durch diese Fixierung zunehmend den Anschluss auf dem Weltmarkt.
Der Minister warnte, die EU müsse schnell handeln, um diese Hindernisse abzubauen. Andernfalls drohten Arbeitsplätze und wirtschaftliche Stärke zu leiden. Seine Äußerungen spiegeln die wachsende Sorge in der deutschen Industrie wider, die unter den Belastungen des Emissionshandels ächzt.
Die CO₂-Abgabe belastet die Unternehmen bereits stark – und die Kosten werden weiter steigen. Aiwanger fordert dringende Maßnahmen, um die europäische Wirtschaft zu schützen. Die Debatte zeigt das Spannungsfeld zwischen Klimazielen und wirtschaftlicher Wettbewerbsfähigkeit auf.






