15 January 2026, 17:34

AfD-Wahlkampf in Karlsruhe: Proteste und Gegenproteste bleiben friedlich

Eine Gruppe von Polizisten in schwarzen Uniformen und Masken steht vor einer Menge, mit einer Brücke und einem Gebäude im Hintergrund, während einer Demonstration in einer Stadt.

AfD-Wahlkampf in Karlsruhe: Proteste und Gegenproteste bleiben friedlich

In der Badnerlandhalle im Karlsruher Stadtteil Neureut versammelten sich rund 550 Menschen zu einer Wahlkampfveranstaltung der AfD. Vor dem Veranstaltungsort bildeten sich zwei getrennte Gruppen – eine, die die Partei unterstützte, und eine weitere unter dem Motto "Für Vielfalt und gegen rechte Hetze", die sich gegen die AfD richtete.

Im Inneren der Badnerlandhalle fand die AfD-Kundgebung statt, bei der etwa 550 Teilnehmer Reden und Wahlkampfdiskussionen verfolgten. Gleichzeitig versammelten sich rund 100 Anhänger der Partei vor dem Gebäude, um ihre Unterstützung zu zeigen.

Eine größere Gegenkundgebung, organisiert von antifaschistischen Aktivisten und dem "Netzwerk gegen Rechts", zog etwa 270 Teilnehmende an. Ihre Demonstration richtete sich gegen die Politik der AfD und stand in keiner Verbindung zu anderen Parteien. Die Polizei war mit sichtbarem Aufgebot vor Ort, um die öffentliche Ordnung zu wahren und das Recht auf Versammlungsfreiheit zu schützen. Zwar kam es vereinzelt zu lautstarken Wortgefechten und kleineren Provokationen, doch blieb es bei keinen ernsten Zwischenfällen. Beide Veranstaltungen endeten ohne größere Vorfälle und verliefen trotz der gegensätzlichen Positionen weitgehend friedlich.

Die AfD-Wahlkampfveranstaltung verlief wie geplant mit einer deutlichen Beteiligung im Inneren des Gebäudes. Draußen machten die Gegenprotestierenden ihre Haltung deutlich, doch wurde weder von Auseinandersetzungen noch von Festnahmen berichtet. Die Polizei bestätigte, dass die Meinungsfreiheit ohne schwerwiegende Störungen gewahrt blieb.