AfD-Spitzenkandidat Frohnmaier reist kurz vor Baden-Württembergs Landtagswahl in die USA
Brigitta SchülerAfD-Spitzenkandidat reist vor der Wahl in den USA - AfD-Spitzenkandidat Frohnmaier reist kurz vor Baden-Württembergs Landtagswahl in die USA
Markus Frohnmaier, Spitzenkandidat der AfD für die anstehende Landtagswahl in Baden-Württemberg, reist nur wenige Tage vor der Abstimmung in die USA. Die für den 3. bis 5. März geplante Reise umfasst die Teilnahme an der Veranstaltung 'Bündnis souveräner Nationen' in Washington. Frohnmaier betont, der Besuch diene dem Schutz von Arbeitsplätzen in der für die Region lebenswichtigen Automobilindustrie.
Die Reise fällt in die heiße Phase des Wahlkampfs für die Landtagswahl am 8. März. Aktuelle Umfragen sehen die AfD bei rund 20 Prozent. Trotz seiner Ambitionen, Ministerpräsident zu werden, kandidiert Frohnmaier nicht für ein Mandat im Stuttgarter Landtag.
Der Politiker, der als stellvertretender Fraktionsvorsitzender der AfD im Bundestag fungiert, gilt als enger Verbündeter der Parteivorsitzenden Alice Weidel. Seine Delegation soll laut Berichten des Podcasts 'Inside AfD' aus drei oder vier namentlich nicht genannten AfD-Fachleuten bestehen.
Während des Aufenthalts wird Frohnmaier auch bei der Veranstaltung 'Turning Point Action' sprechen. Er argumentiert, stabile transatlantische Beziehungen seien entscheidend, um die über 315.000 Arbeitsplätze in der baden-württembergischen Automobilbranche zu sichern. Die Industrie ist mit einem Exportanteil von mehr als 77 Prozent der Produktion auf internationale Verbindungen angewiesen.
Frohnmaiers Washington-Besuch kurz vor der Landtagswahl unterstreicht seinen Fokus auf wirtschaftliche Verflechtungen – insbesondere in der Automobilindustrie. Die Reise zeigt, wie die AfD vor der Wahl Handels- und Beschäftigungsfragen thematisiert.






