AfD führt in Sachsen-Anhalt mit 41 Prozent – CDU reagiert mit Wahlkampf-Offensive
Brigitta SchülerAfD führt in Sachsen-Anhalt mit 41 Prozent – CDU reagiert mit Wahlkampf-Offensive
Die rechtspopulistische AfD hat in Sachsen-Anhalt in der jüngsten Infratest-Umfrage deutlich zugelegt und liegt mit 41 Prozent der Wählerstimmen an der Spitze. Die CDU folgt mit 26 Prozent – nur vier Monate vor der Landtagswahl. Die Parteispitzen reagieren nun auf den Stimmungsumschwung bei den Wählern.
Sepp Müller, Vorsitzender der CDU-Landesgruppe Sachsen-Anhalt im Bundestag, nahm zu den sinkenden Umfragewerten seiner Partei Stellung. Er warf der AfD vor, auf komplexe Probleme mit simplen Antworten zu reagieren, während die CDU weiterhin auf pragmatische Lösungen in der Sachpolitik setze.
Müller betonte, dass die Wähler in der Region vor allem auf Stabilität und Verlässlichkeit Wert legten. Die CDU werde nun mit neuer Entschlossenheit um jede Stimme kämpfen, kündigte er an – ein Zeichen für eine offensive Wahlkampfstrategie in den kommenden Wochen vor der Abstimmung.
Die Umfrageergebnisse fallen in eine Phase, in der sich beide Parteien auf die Wahl im Juni vorbereiten, wobei die AfD ihren deutlichen Vorsprung vor den Konkurrenten hält. Die Reaktion der CDU zeigt den Versuch, vor der Wahl wieder Boden gutzumachen. Bei einem Vorsprung der AfD von 15 Prozent wird sich in den nächsten Monaten zeigen, ob die intensivierten Wahlkampfbemühungen der Union die Wählermeinung noch beeinflussen können. Das Ergebnis wird die politische Ausrichtung Sachsen-Anhalts für die kommende Legislaturperiode bestimmen.






