Abschiebung nach Bogotá: Kolumbianer wegen illegalem Aufenthalt und Schwarzarbeit ausgewiesen
Gerfried ThiesAbschiebung nach Bogotá: Kolumbianer wegen illegalem Aufenthalt und Schwarzarbeit ausgewiesen
Ein 27-jähriger Kolumbianer wurde am 16. Februar 2026 aus Deutschland abgeschoben, nachdem Behörden Beweise für illegalen Grenzübertritt und Schwarzarbeit entdeckt hatten. Die Abschiebung erfolgte im Anschluss an eine gerichtliche Verhandlung, die zu seiner Inhaftierung in Pforzheim und schließlich zur Ausreise nach Bogotá führte.
Der Fall nahm seinen Anfang, als der Mann vom Flughafen Barcelona am Stuttgarter Flughafen eintraf. Bei der Kontrolle präsentierte er einen kolumbianischen Pass mit einem Einreisestempel aus Paris, datiert auf den 20. April 2025. Die Polizei verhörte ihn mit Unterstützung eines spanischsprachigen Dolmetschers.
Später fanden die Behörden Hinweise auf illegalen Aufenthaltstitel, unerlaubte Einreise sowie unerlaubte Beschäftigung. Ein Gericht in Nürtingen entschied über den Fall und ordnete seine Überstellung in eine Abschiebehaftanstalt in Pforzheim an. Als Begründung für die sofortige Abschiebung wurden Straftaten angeführt.
Offizielle Statistiken, wie viele ähnliche Abschiebungen die deutschen Ausländerbehörden 2025 durchführten, liegen nicht vor. Die verfügbaren Daten beziehen sich auf andere Fälle, etwa Abschiebungen durch die US-Einwanderungsbehörde ICE, die in den Vorjahren etwa 300.000 betragen hatten.
Am 16. Februar 2026 wurde der Mann von Frankfurt am Main aus ausgeflogen, womit das Verfahren abgeschlossen war. Sein Fall unterstreicht die Durchsetzung von Maßnahmen gegen illegalen Aufenthalt, auch wenn umfassende Zahlen für 2025 fehlen. Die Abschiebung erfolgte auf Grundlage der geltenden Einwanderungsbestimmungen.






