7.500 Metallbauer erhalten schrittweise Gehaltserhöhung gegen Inflation
Brigitta Schüler7.500 Metallbauer erhalten schrittweise Gehaltserhöhung gegen Inflation
Rund 7.500 Beschäftigte in Deutschlands Metallbau- und Feinwerktechnikbranche erhalten eine Gehaltserhöhung. Die Anpassung ist Teil laufender Maßnahmen, um Arbeitnehmern bei der Bewältigung der steigenden Lebenshaltungskosten zu helfen. Im vergangenen Jahr hatten bereits 30.000 Mitarbeiter in denselben Branchen von einer ähnlichen Regelung profitiert.
Die aktuelle Einigung sieht eine Lohnerhöhung um 2,2 Prozent im Dezember vor, gefolgt von einer weiteren Steigerung um 2,4 Prozent im September 2023. Auch Auszubildende erhalten höhere Ausbildungsvergütungen: Im ersten Lehrjahr steigt der Satz auf 1.040 Euro, in den folgenden Jahren gibt es weitere Erhöhungen.
Der Tarifvertrag gilt für Beschäftigte in tarifgebundenen Unternehmen, wo Verhandlungen der IG Metall häufig zu Lohnanpassungen führen. Zwar variieren die genauen Zahlen, doch etwa 49 Prozent der deutschen Arbeitnehmer – schätzungsweise 20 bis 25 Millionen Menschen – sind von solchen Tarifverträgen erfasst. In den Vorjahren hatte es durchgehend Lohnerhöhungen gegeben, darunter für 400 Mitarbeiter bei Unternehmen wie Volvo und Renault Trucks.
Die diesjährige Vereinbarung knüpft an die inflationsbedingte Gehaltsanpassung für 30.000 Beschäftigte aus dem Vorjahr an. Die aktuellen Erhöhungen sollen die finanziellen Belastungen durch Inflation und wirtschaftliche Unsicherheit abfedern. Neben den Lohnerhöhungen erhalten Auszubildende künftig 1.040 Euro im ersten Lehrjahr, in späteren Ausbildungsabschnitten kommen jeweils 50 Euro hinzu.
Die schrittweise Gehaltserhöhung – 2,2 Prozent im Dezember und 2,4 Prozent im September 2023 – zeigt einen gestuften Ansatz, um die finanzielle Belastung zu mildern. Die Maßnahme entspricht dem allgemeinen Trend in tarifgebundenen Branchen, wo Tarifverhandlungen regelmäßig zu angepassten Vergütungen für Arbeitnehmer und Auszubildende führen.
Die Lohnerhöhungen treten in zwei Stufen in Kraft und entlasten damit Tausende Beschäftigte. Auch Auszubildende profitieren von höheren Ausbildungsvergütungen, beginnend bei 1.040 Euro. Die Vereinbarung unterstreicht die fortlaufenden Bemühungen, Arbeitnehmer in Zeiten wirtschaftlicher Herausforderungen und steigender Lebenshaltungskosten zu unterstützen.






