2,1 Millionen Euro für mehr Gleichstellung an der Uni Freiburg
Die Universität Freiburg hat 2,1 Millionen Euro an Fördergeldern erhalten, um die Gleichstellung der Geschlechter zu stärken. Die Mittel stammen von der Baden-Württemberg Stiftung im Rahmen des Professorinnenprogramms 2030, einer Initiative zur Erhöhung des Frauenanteils in führenden akademischen Positionen. Die Universität wird die Gelder nutzen, um Wissenschaftlerinnen in entscheidenden Phasen ihrer Forschungskarriere zu unterstützen.
Das auf fünf Jahre angelegte Förderpaket konzentriert sich darauf, Forscherinnen im akademischen Bereich zu halten. Ein großer Teil der Investition fließt in Übergangsfinanzierungen für Postdoktorandinnen, um ihnen den Verbleib in der Forschung während kritischer Karrierephasen zu ermöglichen. Zusätzlich werden erweiterte Coaching-Programme und verbesserte Familienangebote angeboten.
Die Universität plant zudem die Einrichtung eines dezentralen Fonds für lokale Gleichstellungsprojekte. Damit können einzelne Fachbereiche eigene Initiativen entwickeln. Neben der finanziellen Unterstützung wird die Hochschule das Gleichstellungsmonitoring ausbauen und Daten mit besonderem Fokus auf Diversitätsaspekte auswerten. Das Professorinnenprogramm 2030 zielt speziell auf die Unterrepräsentanz von Frauen in Professuren und Führungspositionen ab. Der erfolgreiche Antrag Freiburgs unterstreicht das Engagement der Universität, strukturelle Hindernisse in der Hochschulbildung abzubauen.
Mit den neuen Mitteln strebt die Universität Freiburg ein inklusiveres akademisches Umfeld an. Die Maßnahmen bieten Wissenschaftlerinnen direkte Unterstützung und verbessern gleichzeitig langfristige Gleichstellungsstrukturen. Das Programm läuft bis 2029 und wird durch ein verstärktes Datenmonitoring begleitet.