15 Millionen Euro für Quanten-Sensoren: Wie QSens die Zukunft der Medizin und Energie revolutioniert
Gerd Buchholz15 Millionen Euro für Quanten-Sensoren: Wie QSens die Zukunft der Medizin und Energie revolutioniert
Der QSens-Verbund erhält 15 Millionen Euro, um Quanten-Sensortechnologie marktreif zu machen
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das Projekt im Rahmen seiner Initiative Clusters4Future mit den Mitteln. In den kommenden drei Jahren soll der Verbund Laborinnovationen in Branchen wie Gesundheitswesen und erneuerbare Energien überführen.
Der von der Universität Stuttgart geleitete QSens-Verbund vereint akademische und industrielle Partner. Neben den Universitäten Ulm und Tübingen gehören ihm drei Forschungsinstitute und 17 Unternehmen an. In der ersten Phase baute das Konsortium ein Innovationsnetzwerk auf, das Start-ups, mittelständische Unternehmen (KMU) und Großkonzerne vernetzt.
In der nun anstehenden zweiten Phase liegt der Fokus auf biomedizinischen Anwendungen. Zu den zentralen Zielen zählen die Entwicklung intelligenter Prothesensteuerungen, Früherkennungstools für Krankheiten sowie Sensoren für schädliche PFAS-Chemikalien. Zudem will der Verbund die Plattform Quantum4SME ausbauen, um KMU den Zugang zu Reinraumlabors und Hochtechnologie-Geräten zu ermöglichen.
Das BMBF-Programm Clusters4Future unterstützt fünf Projekte, die jeweils bis zu fünf Millionen Euro jährlich erhalten. Ziel ist es, den Technologietransfer zu beschleunigen und Deutschlands Position in der globalen Innovationslandschaft zu stärken. QSens gehört zu den geförderten Clustern, die von der verlängerten Finanzierung profitieren.
Mit den 15 Millionen Euro an neuen Mitteln wird QSens Quanten-Sensoren für industrielle und medizinische Anwendungen weiterentwickeln. Die erweiterte Quantum4SME-Plattform stellt KMU essenzielle Ressourcen zur Verfügung. Die Arbeit des Verbunds könnte bald Branchen von der Medizin bis zur erneuerbaren Energie prägen.






